Posted by on Juli 8, 2017

Die Qualität der Yogamatte ist entscheidend für die Qualität Deiner Yogapraxis

Die richtige Yogamatte zu kaufen, ist bei der riesen Auswahl an Shops im Netz kein leichtes Vorhaben. Sich auf die Bewertungen auf Amazon & Co. zu verlassen, ist mittlerweile auch nicht mehr so einfach, da Vieles davon fake ist. Bei Yoga Matten gibt es nicht nur deutliche Unterschiede im Preis, sondern auch im Design, der Dicke, dem Material und natürlich der Qualität… Deshalb habe ich es mir zur Aufgabe gemacht, einige Yogamatten zu testen und zu vergleichen, um Dir beim Kauf der für Dich passenden Matte zu helfen.

Als Yogalehrerin fällt es mir oft schwer, zuzusehen, wenn jemand auf einer schlechten Yogamatte Yoga macht. Die Matte ist wirklich entscheidend darüber, ob Du Yoga genießen kannst oder nicht. Wenn Du nur Ärger mit Deiner Matte hast, kannst Du Dich nicht auf die Yogapraxis konzentrieren und teilweise die Übungen nicht richtig ausführen. Deshalb lohnt es sich in jedem Fall in eine gute Yoga Matte zu investieren. Hier kann man tatsächlich nach dem Preis gehen. Ich würde fast sagen, je teurer die Matte, desto besser die Qualität. Wobei es natürlich in ähnlichen Preissegmenten wieder Unterschiede in der Qualität gibt. Zudem gibt es nicht „die beste Yogamatte“, da verschiedene Faktoren eine Rolle spielen.

Im Folgenden findest Du meine Produkttests im Vergleich:

Die Profi-Matte:

Auf dieser Matte habe ich bereits Yoga gemacht und es war eine große Freude. Es war leider nicht meine eigene Matte und da ich bereits eine gute besitze, habe ich sie mir nicht gekauft. Trotzdem kann ich diese teure aber qualitativ hochwertige Yogamatte wärmstens empfehlen. Die Matte ist aus einem rutschfesten Material, das den Schweiß gut absorbiert. Zudem ist die Matte hervorragend für Männer geeignet, da sie etwas größer ist als gewöhnliche Yogamatten. Besonders toll sind auch die Markierungen auf der Yogamatte, die Dir bei der korrekten Ausrichtung in den Asanas hilft. Eine Yogamatten Tasche ist sogar auch dabei. Negatives kann ich nicht sagen, außer dass sie relativ schwer und damit zum Reisen weniger geeignet ist.

Die beliebte Liforme Yogamatte ist in Grau, Grün und Rosa erhältlich. 

Die Anfänger Matte:

Diese Yogamatte FeelinGirl ist eine super Matte für Yoga Anfänger, die erst einmal testen wollen, ob Yoga nur eine Phase ist oder tatsächlich zur Leidenschaft wird. Mit dieser Matte habe ich ebenfalls angefangen. Wer bereits weiß, dass er oder sie ab sofort jeden Tag Yoga macht, sollte gleich in eine bessere Matte investieren. Diese ist solide, aber nicht rutschfest und das Material verschleißt relativ schnell. Dafür tut der Preis aber nicht wirklich weh.

Die Dicke der Matte ist gut geeignet. Denn die billigen Yogamatten, die man teilweise schon unter 10€ bekommt, sind oftmals zu dünn. Einige Anfänger nehmen auch gerne mal die alte Gymnastikmatte von Mutti. Davon würde ich abraten, denn diese sind deutlich dicker und je dicker die Matte, desto instabiler steht man darauf. Während Gymnastik viel liegend oder sitzend stattfindet, muss man im Yoga auch mal auf einem Bein balancieren können. Daher sollten Yogamatten auf keinen Fall dicker sein als 1cm.

Die Matte für Yogastudios:

Die Yogamatten von Jade Yoga findet man in vielen Yogastudios, auch ich habe im Yogastudio meine erste Begegnung mit ihr gehabt. Sie ist vermutlich die meist verkaufte Yogamatte überhaupt. Ihr großer Vorteil: Sie ist aus nachhaltigem Naturgummi gefertigt und hat guten Grip, auch bei schwitzenden Händen. Die Matte ist in vielen verschiedenen Farben erhältlich (schwarz, grün, rot, blau, pink etc.) und ist leicht abwaschbar. Bemängelt wird hier teilweise der Geruch, aber der vergeht normalerweise nach einiger Zeit. Im Vergleich zu anderen Yogamatten liegt diese perfekt auf dem Boden auf und rollt sich nicht auf einer Seite wieder hoch. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist bei dieser Matte sicherlich in Ordnung. Entsprechend würde ich sie mit gut bewerten und guten Gewissens weiterempfehlen.

Die Matte für Yin Yoga und Meditation:

Die Holistic Silk Yogamatte ist ebenfalls von Jade und hat auch einen stolzen Preis. Sie bringt allerdings auch puren Luxus und ein tolles Design mit sich. Die Unterseite besteht aus rutschfestem Kunstleder, die Oberseite aus flauschigem, weichem Fleece. Ich habe sie selber noch nicht getestet. Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Matte für eine schweißtreibende Praxis besonders geeignet ist, ich bin mir aber sicher, dass sie die perfekte Matte ist für Meditation und Yin Yoga – bei denen man nicht schwitzt und es gern gemütlich hat. 

Das besondere an dieser Matte ist ihr Lavendelgeruch, der eine beruhigende, ausgleichende und entgiftende Wirkung hat. Nach einiger Zeit schwächt der Lavendelgeruch ab. Wer ihn erhalten möchte, kann sie mit etwas Lavendeöl beträufeln. Die Matte ist bei 30 Grad waschbar. Dank der praktischen integrierten Griffe ist sie leicht zu transportieren und benötigt keine extra Yogamattentasche. Sie in den Farben silber, pink und grün erhältlich.

Die beste und schönste Matte für Hot Yoga & Vinyasa:

Diese Matte von My Mala überzeugt nicht nur mit dem schönsten Design, sondern auch mit hoher Qualität. Ich besitze seit einiger Zeit die Matte mit dem Namen „Flying Carpet“ im bohemian Design. Das Besondere an dieser Matte ist ihr Material aus Naturkautschuk mit einer Mikrofaser-Oberfläche. Sie ist perfekt für Hot Yoga oder Vinyasa und Menschen, die schnell schwitzen, da das Material den Schweiß sofort absorbiert. Man hat wirklich absoluten Halt bei schweißtreibendem Yoga. Einziger Minuspunkt: sie relativ rutschig, wenn man nicht schwitzt. Die Yogamatte von My Mala ist in vielen tollen modernen Design erhältlich, hat einen fairen Preis und ist sehr hochwertig und empfehlenswert.

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